Strafrecht

Warum zum Fachanwalt

Fachanwalt für Verkehrsrecht wird man nur, wenn man der Rechtsanwaltskammer entsprechende fachliche Kenntnisse nachgewiesen hat. Sie können daher sicher sein, dass ein Fachanwalt für Verkehrsrecht schon viele verkehrsrechtliche Fälle bearbeitet hat.

Um den Titel zu behalten, muss jeder Fachanwalt mindestens 15 Stunden Lehrgänge im Verkehrsrecht pro Jahr absolvieren. Ich selbst bin seit 2010 Fachanwalt für Verkehrsrecht.

Wann zum Fachanwalt

Im Strafverfahren sollten Sie sich unbedingt nach Erhalt der ersten Post (in der Regel eine Anhörung) beim Fachanwalt für Verkehrsrecht melden. Wenn Sie angehalten wurden oder Besuch der Polizei zu Hause hatten, melden Sie sich einfach kurz telefonisch und ich gebe eine Empfehlung ab, wie man sich hier verhalten sollte.

Strafverfahren allgemein

Die Grundlage für den Strafprozess in Deutschland ist die Strafprozessordnung. Die StPO hat mehr als 400 Paragraphen. Der Strafprozess läuft nach bestimmten Grundsätzen, unter anderem nach dem Legalitätsprinzip und der Offizialmaxime. In der mündlichen Verhandlung vor Gericht gelten zusätzlich der Öffentlichkeitsgrundsatz, sowie der Mündlichkeitsgrundsatz. Der Strafprozess im weiteren Sinne ist in das Erkenntnisverfahren und das Vollstreckungsverfahren gegliedert.

Das Erkenntnisverfahren wiederum gliedert sich in drei Phasen

  • Ermittlungsverfahren,
  • Zwischenverfahren und
  • Hauptverfahren (Strafprozess im engeren Sinne).

Das Strafverfahren selbst gliedert sich in fünf Stufen. Davon sind die ersten drei die Phasen des Erkenntnisverfahrens. Die  vierte Stufe ist die Rechtsmittelinstanz mit Berufung und Revision. Da die Berufung nach Erkenntnisgrundsätzen mit Durchführung einer Beweisaufnahme gestaltet ist, ist sie definitorisch zum Erkenntnisverfahren zu zählen. Die fünfte und letzte Stufe des Verfahrens ist die Vollstreckung des Urteils.

einzelne Strafverfahren

Im Zusammenhang mit Verkehrs- unfällen kommt es immer wieder auch zu fahrlässigen Körperverletzungen oder leider auch zu fahrlässigen Tötungen. Die fahrlässige Körperverletzung ist in § 229 StGB geregelt.

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Die Unfallflucht bzw. das Unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist in § 142 StGB geregelt. Die Unfallflucht ist kein „Kavaliersdelikt“ und wird sehr hart bestraft.

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Die Nötigung ist in § 240 StGB geregelt. Nach § 240 wird betraft, wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt.

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Die Trunkenheit im Verkehr ist in § 316 StGB geregelt. Wer demzufolge im Verkehr ein Fahrzeug führt, obwohl er durch Alkohol oder Drogen nicht dazu in der Lage ist das Fahrzeug sicher zu führen, der wird mit Freiheitsstrafe oder Geldstrafe bestraft.

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Im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen kommt es selten auch zu fahrlässigen Tötungen. Die fahrlässige Tötung ist in § 222 StGB geregelt.

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Die Unterlassene Hilfeleistung ist in § 323c StGB geregelt. Hiernach ist man verpflichtet in einem Unglücksfall (auch Verkehrsunfall) Hilfe zu leisten, sofern dies erforderlich und zumutbar ist.

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Die Gefährdung des Straßenverkehrs ist in § 315c StGB geregelt. Nach § 315c wird derjenige bestraft…

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Das Fahren ohne Fahrerlaubnis ist in § 21 StVG geregelt. Hiernach wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft…

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Der Kennzeichenmißbrauch ist in § 22 StVG geregelt. Hiernach wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer in rechtswidriger Absicht ein Kraftfahrzeug oder einen Kraftfahrzeuganhänger, für die ein amtliches Kennzeichen nicht ausgegeben oder zugelassen worden ist…

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Das Fahren ohne Pflichtversicherung ist in § 6 PflVersG geregelt. Hiernach wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer ein Fahrzeug auf öffentlichen Wegen oder Plätzen gebraucht oder den Gebrauch gestattet…

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